Bonner Buddies machen gemeinsame Sache

In Bonn wollen sich die Buddies untereinander in Zukunft besser vernetzen und über ihre Erfahrungen austauschen. Auch gemeinsame Veranstaltungen mit den iStips sind geplant.

 

In den Bonner Hochschulgruppen finden sich die unterschiedlichsten Nationalitäten, Sprachen und Kulturen. Regelmäßig kommen neue Stipendiaten aus dem Ausland in die Bundesstadt. Viele dieser internationalen Stipendiaten, kurz iStips, bekommen einen persönlichen Buddy an die Seite gestellt. Also einen Stipendiaten aus der jeweiligen Hochschulgruppe, der dem iStip in Bürokratiefragen hilft, ihn in die Gruppe einführt und ihm als Ansprechpartner und Freund zur Seite steht. Buddy und iStip können das Programm selbstständig gestalten und entscheiden, was sie unternehmen möchten.

Das Buddy-Programm hat sich als ein sehr erfolgreiches Programm etabliert und wird sowohl von Seiten der iStips als auch auf Bonner Seite gut angenommen. Dennoch wissen viele Stipendiaten nicht, dass es das Buddy-Programm gibt. Das soll sich nun ändern. Als Mitglied des Stipendiatenbeirats ist Patrick Todt insbesondere für die Auslandsförderung zuständig. In seiner Doppelfunktion als Hochschulgruppensprecher sah er die Vernetzung der Buddies und iStips als Möglichkeit, das Buddy-Programm der Stiftung sichtbarer zu machen und weiter auszubauen.

 

Unter der Regie von Julia Schuppe und Constantin Poretschkin, die beide in Patricks Hochschulgruppe sind, haben Bonner Stipendiaten jetzt in Zusammenarbeit mit dem Abteilungsleiter der Auslandsförderung Nils Abraham eine Gruppe für iStips und Buddies gegründet. Ziel ist es, die Bonner Buddies untereinander zu vernetzen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, sich über das Programm und ihre Erfahrungen sowie Best-Practice-Beispiele auszutauschen.

 

Regelmäßig sollen außerdem gruppenübergreifende Veranstaltungen, wie etwa eine gemeinsame Wanderung durch das Siebengebirge oder internationales Kochen für iStips und Buddies stattfinden.

 

Bei dem ersten Gruppentreffen kam außerdem die Idee auf, einen Fragebogen für iStips und Buddies einzuführen. So könnten beide Seiten ein Feedback zum Programm geben und dazu beitragen, dass das Programm noch besser auf die Bedürfnisse der Stipendiaten zugeschnitten wird.



Die Autorin:

Charleen Florijn ist Stipendiatin der JONA und studiert in Bonn Medien- und Kommunikationswissenschaften. Nebenbei engagiert sie sich bei dem Programm Senkrechtstarter und betreut Geflüchtete im Rahmen eines Kulturtandems.